Zweite Mannschaft, zweite Runde

Heute setzte die 2. mit einem Sieg gegen Witzhelden 2 ihren erfolgreichen Saisonauftakt fort.

 

Stefan Hakenberg gewann nach sehenswertem Angriff schnell gegen einen DWZ-schwächeren Gegner. 

Der durch eine sicher ungünstige Eröffnungsvariante und einen folgenden Figureneinsteller des Gegners ermöglichte Sieg von Christian Lange folgte kurz darauf. Etwas später übersah Karl Müllers unter Druck stehender Gegner beim Parieren einer Springergabel, dass der Springer zusätzlich seine Dame direkt angriff  - Zwischenstand 3:0.

 

Danach wurde es leider zäher, Udo Hammermeister verlor zunächst nach einer Figur auch die Partie.

 

Einige Zeit später vermochte  Marcel Düxmann seinen Gegner in aus Marcels Sicht etwas schlechterer Stellung zur Annahme eines Remis zu überreden - 3,5:1,5. Als nächstes sicherte ein Remis von Roland Kamphausen in optisch leicht besserer Stellung zumindest einen Mannschaftspunkt.

 

Nach etwa 5 Stunden endeten dann auch die Endspiele von Markus und Thomas Malkeit remis, die Analyse muss zeigen, ob diese nicht auch zu gewinnen waren, (Markus hatte zwischenzeitlich 2 Bauern mehr, Thomas einen Springer bei leider weit entfernt stehenden eigenen Bauern, die dann verloren gingen) - damit Endstand 5:3.

Deutlicher Sieg zum Saisonstart

Radevormwalder SV 1 - SC Solingen 2

Am Sonntag, dem 10.09.2017 war unsere zweite Mannschaft zum Saisonauftakt in
Radevormwald zu Gast.

Es waren sehr konzentriert gespielte Partien und am Ende ging es 6:2 für unser
Team aus - bei nur einer Verlustpartie von Markus Malkeit, der eine schön herausgespielte,
wohl gewonnene Stellung, leider noch verlor.

Marcel Düxmann in ausgeglichener Stellung und Thomas Malkeit mit wahrscheinlich leichtem Vorteil
konnten ihre Partien aufgrund des Punktestandes Remis geben.

Karl Müllers zeigte sich in guter Form und zwang seinen Gegner in einem starken Königsangriff
in die Knie.

 

Udo Hammermeister und Stefan Hakenberg setzten Ihre Gegner von Beginn an stark unter Druck.
Stefan hatte dadurch letztlich eine Stunde mehr auf der Uhr und einen überwältigenden Angriff.

Udo gewann zunächst einen Bauern und durch weiteren Angriff letztlich auch die Partie. Damit
konnten die Bretter 1-4 alleine 3 Punkte herausspielen, was in dieser Deutlichkeit nicht zu erwarten war.

Anja Mehler gewann zunächst einen Bauern, im weiteren Verlauf des Spiels noch eine Figur und verwertete den Vorteil sicher.

 

Christian Lange konnte durch nachlässiges Spiel in der Eröffnung mit gewonnenem
Entwicklungsvorsprung einen Königsangriff starten - da er allerdings einen direkten Gewinnweg nicht
erkennen konnte wählte er den sicheren Weg über ein Endspiel.

Ein überzeugender Start in die neue Saison und damit ein guter Einstieg auf dem Weg zum Klassenerhalt. Besonders hervorzuheben deshalb, weil in der letzten Saison die Begegnung gegen das gleiche Team deutlich verloren ging.

2. Mannschaft fünfte Runde

Am 18.2. musste unsere zweite Mannschaft daheim gegen den TV Witzhelden 2 antreten.

Am Ende lautete es 3:5 für die Gäste - damit ist unsere Mannschaft nach starkem Beginn nun auf Rang 7 abgerutscht.

Einige Eindrücke zu den Partien:

Brett 1
Udo Hammermeister führte die schwarzen Steine und musste gegen eine selten anzutreffende unregelmäßige Eröffnung spielen. Beide Spieler versuchten ihrem Gegner jeweils ihr Spiel aufzudrängen, um zumindest die Initiative an sich zu reißen. Bis zum 32. Zug war auch alles im dynamischen Gleichgewicht, da unterlief Udos Gegner jedoch ein Fehler. Udo konnte einige Bauern gewinnen und es sah hier so aus, als ob der Punkt für Solingen geholt würde. Es lag jedoch noch eine taktische Drohung in der Luft, die Udo offenbar unterschätzte.
Damit ging letztlich der Punkt doch an Witzhelden. Ergebnis aus unserer Sicht:
0-1

Brett 2
Stefan Hakenberg mit Weiß startete, wie in dieser Saison gewohnt, druckvoll von Beginn an und dies brachte ihm bereits früh einen Bauern. In der Folge musste der Gegner einen Turm in Stefans Stellung manövrieren, wo er zwar aktiv, aber gefährdet platziert war. Allem aktiven Gegenspiel zum Trotz, hielt Stefan den gegnerischen König in der Mitte - nach  und nach standen alle schwarzen Figuren gefährdet. Mit einer schönen Kombination konnte Stefan schließlich bereits im 19 Zug die Waagschale endgültig zu seinen Gunsten kippen. Zwar versuchte sein Gegner verständlicherweise noch einige Aktionen, einige sehr starke Züge am Ende besiegelten dann allerdings endgültig den Sieg.
1-1

Brett 3
Ein Remis an diesem Brett gibt es von Markus Malkeit zu berichten. Die Partie hatte mit ihren 33 Zügen nur wenige spannende Momente. Früh wurde viel Material getauscht. Markus Gegner konnte zwischenzeitlich zwar einen Bauern für sich verbuchen, jedoch wurde dieser Materialvorteil zügig wieder ausgeglichen. Es entstand ein Turmendspiel mit gleichen Bauernverhältnissen - damit gerechtfertigterweise Remis.
1,5-1,5

Brett 4
Torsten Steinheuer musste im 15. Zug eine taktische Kombination über sich ergehen lassen. Diese war nicht ganz korrekt, hier hätte er in Vorteil kommen können - fand aber nicht die richtige Fortsetzung, so stand er schließlich mit einer Qualität weniger im Feld. Sein Gegner suchte in der Folge den Damentausch, was aber schließlich noch weitere Bauern kostete. Damit war mit einer Qualität weniger aber 3 verbundenen Freibauern als Kompensation mindestens Ausgleich gesichert. Aber wie so oft im Schach entscheidet ein Zug
dann letztlich über die ganze Partie - hier so geschehen, als Torsten die vorteilhafte Fortsetzung im 29. Zug verpasste. Sein Gegner konnte dadurch eine weitere Figur gewinnen und es hieß
1,5-2,5

Brett 5
Am fünften Brett führte Thomas Malkeit die schwarzen Steine und hier ging es in einer scharfen, sogenannten
Französischen Abtauschvariante ins Feld. Schon früh wurden ausgetretene Theoriepfade verlassen. Thomas opferte im Interesse schnellerer Entwicklung einen Bauern und wurde prompt durch einige ungenaue Züge des Gegners belohnt. Die Folge war eine überlegene Stellung bereits im 14 Zug, nachdem er ungefährdet seinen zuvor geopferten Bauern wieder zurückgewinnen konnte. Von hier an war es gewissermaßen ein Spiel auf ein Tor, die Initiative lag endgültig bei Thomas. Sein Gegner versuchte die Stellung zusammenzuhalten, aber letztlich war der Druck zu stark und es hieß am Ende Gewinn für Thomas durch Matt.
2,5-2,5

Brett 6
Christian Lange führte die weißen Steine und spielte gegen eine Jugoslawische Verteidigung. Naturgemäß geht es hier zunächst eher friedlich los. Im 10. Zug jedoch versuchte Christian die Stellung zu verschärfen. Nach dem folgenden Schlagabtausch und der anschließenden Repositionierung war dann aber im 18. Zug wieder alles im Gleichgewicht. In der Folge addierte sich durch einige ungenaue Züge seitens Christian Vorteil für seinen Gegner. Christians Versuch mit einem Bauernsturm die gegnerische Rochadestellung zu zerrütten, war nicht von Erfolg gekrönt - Schließlich war es sein Gegner, der die offene Königsposition von Christian ausnutzen konnte.
2,5-3,5

Brett 7
In Karl Müllers Partie hätte sein Gegner bereits im 9. Zug durch einen Bauernraub in Vorteil kommen können. Dies schien ihm offenbar aber als zu gefährlich. Damit glich Karl zunächst aus, es unterlief ihm dann aber im 14. Zug ein positioneller Fehler, nachdem seine Figuren unglücklich miteinander harmonierten. Ein Qualitätsverlust im 19. Zug besiegelte dann den Vorteil des Gegners, der die Partie dann sicher gewann.
2,5-4,5

Brett 8
Zum 3-5 Endstand fehlt nun noch die Punkteteilung am letzten Brett, an dem Dirk Düxmann mit den weißen Steinen auf seinen gewohnt sicheren Aufbau setzte. Dem Gegner gelang es, sich im Mittelspiel leichten Vorteil herauszuspielen. Die umsichtige Verteidigung von Dirk reichte dann aber wieder zu völligem Ausgleich im 26. Zug. Genau einen Zug später unterlief ihm aber ein schwerer Fehler, den sein Gegner glücklicherweise nicht nutzte. So wurden letztlich die Damen getauscht und es war ein Leichtfigurenendspiel entstanden. Hier war nicht viel herauszuholen, somit eingten sich beide Spieler damm im 46. Zug auf ein Remis
3-5

Die knapp 30 Seiten Computeranalyse stehen nun auf der Homepage im Download-Bereich bereit und werden wie gewohnt
am kommenden Freitag im Verein präsentiert.








2. Bezirksliga Runde 4

Am 27.11. musste unsere 2. Mannschaft in auswärts beim MTV Langenberg antreten.


Am Ende verlor das Team mit 5:3, ein Ergebnis, was bei Betrachtung der Partien durchaus gerechtfertigt ist. Zu den Begegnungen nach ersten Analysen:

Brett 1
Udo Hammermeister verlor, da die Notation bisher nicht vorliegt, kann natürlich auch kein Kommentar abgegeben werden.
Aus unserer Sicht
0:1

Brett 2
Stefan Hakenberg musste mit den schwarzen Steinen in einem Mix aus Schottisch und Philidor in die Partie starten. Sein Gegener versuchte ihn früh einzuengen, basierend auf einer kleinen taktischen Finte. Stefan konnte allerdings bereits im 7. Zug die Partie völlig ausgleichen und anschließend nach und nach seine Stellung aktivieren. Vielleicht etwas zu sorglos ließ sich sein Gegner die
Rochadestellung aufreißen und wurde in der Folge konsequent in die Defensive gedrängt. Der schwarze Vorteil wuchs unaufhaltsam und so war dann im 30. Zug die Partie mit Punkt für Stefan gewonnen.
1:1

Brett 3
Markus Malkeit eröffnete mit der Schottischen Partie ebenfalls ein offenes Spiel. Beide Kontrahenten behandelten die durchaus übliche Stellung in der Folge recht phantasievoll, was später zu einer scharfen Stellung mit beiderseitigen Chancen führte. Bis zum 28. Zug hielten die Verwicklungen an, bis Markus dann durch einen Bauerngewinn deutlich in Vorteil kam. Sein Gegner nutzte die verbliebenen
Chancen allerdings durchaus geschickt - hielt die Figuren auf dem Brett und suchte das Gegenspiel. Diese Strategie wurde belohnt, als Markus in ein Endspiel Springer gegen Läufer abwickelte. In dieser Situation war der Vorteil bereits vergeben. Das Endspiel war schwierig zu halten, da Markus Springer sich als viel langsamer als der Läufer herausstellte. Später dann musste Markus aufgeben.
1:2

Brett 4
Thomas Malkeit musste mit den schwarzen Steinen gegen die selten angewandte "Bird"-Eröffnung spielen. Die als unkonventionell aktiv geplante Behandlung endete sogar in leichtem Vorteil für Schwarz. Allerdings fand Thomas nicht den wichtigen "einen" Zug und kam so sehr schnell in deutlichen Nachteil. Nach einem fatalen Schachgebot des weißen Spielers spielte Markus einen leichtsinnigen Zug, der dann die Partie endgültig zugunsten von Weiß wendete. Später dann musste auch Thomas aufgeben.
1:3

Brett 5
Anja Mehler führte die weißen Steine und begann mit einem soliden Damenbauernspiel. Ihr Gegner öffnete früh das Zentrum und nach der Tauschabwicklung war eine beiderseits zufriedenstellende Position erreicht. Anja bot auf eine Mattdrohung hin ein gefährlich anmutendes Bauernopfer, was der Gegner aber nicht annahm. In der Folge konnte ihr Gegner seine gefährdete Stellung konsolidieren. Anja konnte bei den folgenden Verwicklungen eine Qualität gewinnen, jedoch war die Stellung von Schwarz zu fest, um daraus wirklichen Nutzen ziehen zu können. Anja gab die Qualität später zurück - das entstandene Endspiel war allerdings deutlich vorteilhafter
für den Gegner. So ist es sicherlich als Erfolg zu werten, dass diese Partie schließlich in ein Remis gerettet wurde.
1,5:3,5

Brett 6
Auch bei Christian Lange mit den schwarzen Steinen war eine durchaus übliche offene Eröffnung auf dem Brett. Die Partieanlage führte zu einer Stellung mit entgegengesetzen Rochaden. In derartigen Positionen ist Tempo gefragt. Leider verlor Christian stellenweise Zeit, was sein Gegner dann zu deutlichem Vorteil für Weiß ausbauen konnte. Zwar war die Partie verwickelt und mit beiderseitigen Chancen, aber Weiß konnte bis zu dem partieentscheidenden Fehler im 25. Zug immer ein Stellungsplus verbuchen. Christian verlor eine Figur und dadurch später auch die Partie.
1,5:4,5

Brett 7
Karl Müllers an Brett 7 mit Weiß - auch hier, wie in so vielen Partien dieser Begegnung, ein Offenes Spiel. Im 16. Zug, bei ausgeglichener Position, wählte Karl eine ungenaue Fortsetzung, die bei bester Zugfolge seinen Gegner in Vorteil gebracht hätte. Diesen Zug fand er allerdings nicht und dadurch war es dann Karl, der in Vorteil kam. Es folgten weitere ungenaue Züge des Gegners. Im 20. Zug hätte Karl gewinnen können, sah dies aber nicht - so kam die Position wieder ins Gleichgewicht. Zunächt, denn ein schwerer Fehler des Gegners im 21. Zug wendete das Blatt endgültig zugunsten von Karl, der schließlich gewann.
2,5:4,5

Brett 8
Angelika Pohle erspielte letztlich am 8. Brett noch eine Ergebniskorrektur. Sie spielte eine sogenannte "Igelaufstellung" und stellte ihren Gegner damit vor die Frage, wo denn am besten Vorteil zu erspielen sei. Er konnte zwar ein deutliches Plus an Raum für sich
verbuchen, aber die Stellung war derart geschlossen, dass sich beide Speiler bereits im 16. Zug auf ein Remis verständigten.
3:5

Das Endergebnis bedeutet nun ein Abrutschen auf Rang 4 - jedoch stehen noch einige
Begegnungen der Liga aus. Hier kann es durchaus noch zu einer anderen Platzierung kommen.

2. Bezirksliga Runde 3

Am Sonntag, dem 6.11., hatte unsere zweite Mannschaft die Gäste des Vohwinkeler SC 2 zu Gast. Sie ging aus dem Kampf mit einem deutlichen, wohl nie gefährdeten 6:2 hervor.

Dieses Ergebnis beschert ihr nach der dritten Runde in dieser Liga einen guten zweiten Tabellenplatz, mit einem Punkt Vorsprung vor dem restlichen Feld und dem Spitzenreiter Remscheid 2 mit einem Punkt Abstand auf den Fersen.

Wie immer werden die Analysen diese Woche ein klares Bild über den Verlauf der Begegnungen liefern - Freitag werden wir wieder unsere Mannschaftsnachbesprechung / Präsentation durchführen, wo schon so manche spannende Erkenntnis und Wendung zu Tage kam.

Hier zunächst erste Eindrücke nach erster Durchsicht:

Brett 1
Oliver Surrey musste mit Schwarz gegen einen ca 300 DWZ-Punkte schwächeren Gegner antreten. Seinen Gegner schien das jedenfalls nicht abzuschrecken - hielt er doch von Beginn an kraftvoll dagegen. So war dann auch nach dem 25. Zug bei völliger Materialgleichheit kein Vorteil für irgendeine Seite in Sicht. Doch direkt danach wurde aus einem harmlos anmutenden Angriff auf den Turm von Olivers Gegner plötzlich ein Qualitätsgewinn - jedoch nicht ohne Kompensation !  Es entwickelte sich ein spannendes Duell an dessen Ende Oliver dann die Qualität zurückgab, vielleicht sogar zurückgeben musste - bei danach ausgeglichenem Material.

 

Es ist sicherlich Olivers langjähiger Erfahrung und positioneller Übersicht zu verdanken, dass er diese Partie schließlich noch in einen Sieg umwandeln konnte. Aus unserer Sicht:
1-0

Brett 2
Udo Hammermeister konnte aus der Eröffnung heraus eine bequeme Angriffstellung aufbauen. Dies bedeutet nicht zwingend, dass die Position auch als "besser" zu bezeichnen war. Jedoch orchestrierte er seine Steine in sicherer und gewohnt taktisch ausgerichteter
Form - nach einem unglücklichen Manöver des Gegners war Udos Übermacht am Königsflügel zu groß geworden und es hieß im 22. Zug
1-0

Brett 3
Stefan Hakenberg spielte am dritten Brett mit den schwarzen Steinen eine aggressive Variante der Sizilianischen Verteidigung. Sein Gegner spielte zwar aktiv mit, fand aber doch nicht ein gesundes Rezept - so hieß es dann auch hier bereits im 22. Zug für uns
1-0

Brett 4
Markus Malkeit hatte an diesem Sonntag das Los gezogen, die einzige Partie auf unserer Seite zu verlieren. Aus der Eröffnung sauber heraus, kam die Partie gerade in Fahrt. Markus wollte einen kraftvollen Schwenk gegnerischer Figuren zu seinem Königsflügel
verhindern und übersah dabei ein schnelles Matt. Damit ging der Punkt überraschend früh bereits im 17. Zug nach Vohwinkel
0-1

Brett 5
In der Partie von Torsten Steinheuer wurde in beiderseitigem Interesse, um nicht in irgendwelche positionellen Schwierigkeiten zu geraten, viel Figurenmaterial getauscht. Letztlich blieb zum Spielen nicht mehr viel auf dem Brett und es hieß im 25. Zuge Remis
0,5-0,5

Brett 6
Nach den vielen kurzen Partien hier an Brett 2-5 konnte Thomas Malkeit, die weißen Steine führend, die lange Partie von Oliver von der Zuganzahl her sogar noch toppen. Nach 69 Zügen wurde die Partie zu seinen Gunsten beendet. Thomas Gegner spielte von Beginn an unkonventionell, stellte mit seinem Spiel aber immer wieder neue Herausforderungen und Probleme. Es dauerte bis zum 30. Zug, bis Thomas durch eine Unachtsamkeit einen Bauern gewinnen konnte.


Dadurch war zwar materieller Vorteil vorhanden, aber Thomas stand recht gedrückt und es musste noch ein Gewinnweg erarbeitet werden. Im 55. Zug schließlich landeten beide Akteure in einem Turmendspiel - mit einer versetzten 3:2-Bauernformation. Möglicherweise, das werden die Analysen zeigen, hätte Thomas Gegner das Turmendspiel noch hartnäckiger verteitigen können.
Nach korrektem Abschluss hieß es dann letztlich
1-0

Brett 7
Christian Lange spielte gegen einen sich recht passiv aufstellenden Gegner. Die Folge war viel Raum  und aktives Spiel für Christian. Läuferpaar und Königsposition mit fehlenden Schutzfiguren führten dann zu einem unwiderstehlichen Königsangriff. Die Partie ging somit zu Gunsten von Christian mit als "klassisch" zu bezeichnenden Motiven zu Ende.
1-0

Brett 8
Dirk Düxmann und sein Gegner bauten sich zunächst symmetrisch auf - bis es dann im 9. Zug zu einer ersten Abweichung kam. In der Folge machten beide Spieler bei blockiertem Zentrum "ihr Spiel" - beide sehr umsichtig, so dass es zu keinen größeren Problemen in der Partie kam. Bei ungleichen Läufern mit noch allen Schwerfiguren auf dem Brett, opferte Dirks Gegner schließlich einen Bauern - in der Tat sah alles danach aus, als wäre dieser leicht zurück zu gewinnen. Dirks Gegner kümmerte sich in der Folge aber nicht um diesen Bauern, sondern setzte die andere Seite des Brettes unter Druck - da gab es aber letztlich dann doch nicht
viel zu holen und es hieß am Ende dann
0,5-0,5