Erste Mannschaft schlägt Oberbilk

Am vierten Advent traf die 1. Mannschaft zum Jahresabschluss auf die Schachfreunde aus Oberbilk, die in der Vorsaison genau wie wir, souverän aus der Verbandsliga aufgestiegen waren.


Wir mussten heute sowohl auf Olli Surrey als auch auf Detlef Beil verzichten, für die abermals Stammersatz Stefan Hanke sowie erstmals Udo Hammermeister aus der Zwoten zum Einsatz kamen.

Da auch bei unseren Gästen die Stammbretter Zwei sowie Fünf ersetzt werden mussten, konnte man von nahezu gleichen Voraussetzungen für beide Teams sprechen.

Die ersten beiden Partien endeten zunächst Unentschieden, wobei das Remis von Peter Martino Groß sicherlich korrekt war, während sich Stefan Hanke etwas unter Druck befand und sicherlich nicht unglücklich über die Remisofferte seines Gegners gewesen sein wird.

Dann gerieten wir etwas unerwartet in Rückstand, denn Georgios Vranidis war eigentlich gut aus der schottischen Eröffnung gekommen, erhöhte dann das Risiko um seinem Gegner keine Verschnaufpause zu gönnen und unterschätze dabei das gefährliche Gegenspiel völlig.

Doch dann schlug die Stunde von Ersatzmann Udo Hammermeister dessen Einsatz sich erneut als Glücksgriff für die 1. Mannschaft erweisen sollte.

Wie schon in der Vorsaison, wo er in einem vorentscheidenden Verbandsklassenkampf zum Matchwinner wurde und somit tatkräftig am Aufstieg der 1. Mannschaft mitgewirkt hatte, spielte er auch heute von Beginn an eine druckvolle Partie mit den weißen Steinen in der er seinen in der Eröffnung erworbenen Vorteil nicht mehr aus Hand gab.

Als wenig später Markus Mrochen einen weiteren glänzend herausgespielten Weißsieg einfuhr, hatten wir den Rückstand in einen knappen Vorsprung umgewandelt.

Dennoch zeichnete sich ein 4-4 Unentschieden als Endergebnis ab, denn Stefan Speck, der nach der Eröffnung mit seiner Stellung mehr als zufrieden sein konnte, hatte sich im Mittelspiel verzettelt und befand sich nach horrender Zeitnot, im Endspiel mit dem Rücken am Abgrund aus dem ihm sein Gegner auch nicht mehr entschlüpfen ließ.

Die beiden letzten Partien schienen sich innerhalb der Remisbreite zu befinden, wobei Dirk Pohle in einem Leichtfigurendspiel gegen das gegnerische Läuferpaar spielen musste, während sich bei Robert Jenusch nach dem Tausch der Türme ein völlig unklares Bauernendspiel entwickelt hatte.

Nachdem Dirk sein Endspiel routiniert Remis gehalten hatte, gelang es "Rechenmonster" Robert tatsächlich aus dem unklaren Bauernendspiel ein gewonnenes Damenendspiel zu machen und damit den immens wichtigen Sieg unter Dach und Fach zu bringen.

Ich denke der 4,5:3,5-Sieg ist vielleicht ein wenig glücklich aber sicherlich verdient !

Auch wenn wir uns heute über ein 4-4 Unentschieden nicht hätten beschweren können, so haben wir nun mit  ausgeglichenem Punktekonto einen Platz im Mittelfeld erobert.

Auf diesem werden wir uns allerdings nicht lange ausruhen können denn bereits früh im neuen Jahr am 10.01.2016 steht die nächste schwere Aufgabe an wenn wir zu dem Spitzenteam nach Rheydt reisen werden !