Verbandsliga Runde 3

Mit einem ebenso knappen wie glücklichen 4,5 :3,5  Sieg ist die Erste heute aus Hochneukirch zurückgekehrt.

Es war ein Kampf über dessen Ausgang man zu keiner Zeit eine Prognose abgeben konnte und in deren Verlauf scheinbar kritische Stellungen gewonnen wurden und vermeintliche Vorteile sich plötzlich in Luft auflösten.

In der Partie von Peter Martino - Groß, der lange Zeit unter Druck stand und im Mittelspiel eine Qualität eingebüßt hatte,wendete sich im Damenendspiel plötzlich das Blatt und Peter konnte uns in Führung bringen. Ein Sieg mit dem irgendwie keiner gerechnet hatte, der deshalb auch so ungemein wichtig für die Mannschaft war.

Wenig später zog Dirk Pohle nach und erhöhte auf 2-0, nachdem sein Gegner in besserer Stellung einen Turm eingestellt hatte.

Doch wie gewonnen so zeronnen hieß es dann kurz vor der Zeitkontrolle wo unsere Gegner sich diesmal über einen unerwarteten Punktgewinn freuen konnten. Denn Markus Mrochen hatte in seiner Weißpartie lange Zeit spürbare Stellungsvorteile besessen, bis sein Gegner dann mit einem kraftvollen Gegenangriff die Partie drehen konnte.

Nichts zu deuteln gab es hingegen an der Niederlage von Jonas Egel, dessen Gegner sich seine Stellungsvorteile nicht mehr nehmen ließ.

Wenig später gingen wir erneut in Führung da Helmut Busse am Spitzenbrett gewinnen konnte. Zwar hatte Helmut über fast die gesamte Partie den Ton angegeben, dennoch befand sich die Stellung meist innerhalb der Remisbreite, bis  sich die Waagschale dann am Ende endgültig in Richtung Helmut senkte.

Auch die Partie von Stefan Speck schien eher günstig für uns zu sein. Doch die vermeintlichen Vorteile waren wohl nur von kosmetischer Natur, sodass das Unentschieden nach 59 hartumkämpften Zügen durchaus gerechtfertigt war. Es sollte das einzige Remis an diesem Tag bleiben.

Hochneukirch gelang es schließlich auszugleichen, da das Gegenspiel, das Stefan Hanke in bedrängter Stellung initiieren konnte, leider nicht zur Kompensation ausreichte.

In der letzten Partie hatte der Gegner von Georgios Vranidis ein spekulatives Qualitätsopfer gebracht, dass jedoch nicht die gewünschte Wirkung erzielte sodass Georgios im Endspiel die besseren Karten zu haben schien. Doch im weiteren Verlauf kippte auch diese Partie und nun befand sich plötzlich sein Gegner auf der Siegesstraße, ließ dabei allerdings die Zeit völlig außer Acht und überschritt schließlich im 83. Zug die Bedenkzeit.

Nun, wie schon eingangs erwähnt, war dieser Sieg ziemlich schmeichelhaft für uns und wir hätten uns auch bei einem umgekehrten Resultat nicht beschweren können.

Doch nachdem wir in diesem sehr wechselhaften Match zwei wichtige Punkte einfahren konnten, gehen wir auf einem guten dritten Tabellenplatz ins neue Jahr und treffen am 15.01.2017 dann auf die Schachfreunde aus Vonkeln !