Erste Mannschaft, Runde 9

Im letzten Mannschaftskampf der Verbandsliga musste sich unsere 1. Mannschaft heute mit 3-5 geschlagen geben.

Wir waren zu Gast bei dem starken Team von PSV Duisburg, seines Zeichens Regionalligaabsteiger und 
gespickt mit zahlreichen hochkarätigen Spielern mit einer Wertungszahl über 2100.

Doch das auch dieses Team schlagbar ist, hatte sich ein paar Runden zuvor gezeigt,
wo die Duisburger ausgerechnet gegen den Tabellenletzten verloren und damit ihre Aufstiegschancen
bereits verspielt hatten.

Wir stellten uns also auf einen schweren Kampf ein, rechneten uns aber durchaus noch etwas aus.

Allerdings ging die erste Hälfte des Kampfes klar an unsere Gastgeber die sich von Beginn an
sehr angriffslustig auf den Schachbrettern präsentierten und mit druckvollem Spiel bald
eine Führung heraus spielten.

Nachdem sich Jonas Egel, Robert Jenusch, Helmut Busse und Dirk Pohle nacheinander geschlagen geben mussten, bahnte sich gar ein Debakel für uns an, das wir dann allerdings doch noch zu verhindern wussten.

Zwar konnte der Versuch von Georgios Vranidis, die gegnerische Stellung entscheidend zu schwächen
noch vereitelt werden, doch wenig später wurden in Person von Stefan Speck und Stefan Hanke
die ersten beiden Siege eingefahren und wir hatten auf 2,5-4,5 verkürzt.

Auch in der letzten und spektakulärsten Partie des Tages hatte Markus Mrochen, nachdem er ein
Figurenopfer mit anschließendem gefährlichen Königsangriff seines Gegners erfolgreich abgewehrt hatte,
eigentlich auch das bessere Endspiel, ließ seinen Gegenüber dann aber doch noch ins Remis entschlüpfen.

Somit stand am Ende eine leistungsgerechte 3-5 Niederlage, auch wenn  mit etwas mehr Fortune
auch ein 4-4  möglich gewesen wäre.

Da allerdings zeitgleich Tabellenführer Gerresheim sein Match gewinnen konnte, hätte uns auch
ein Unentschieden nicht zum Aufstieg gereicht.

Trotzdem fällt das Saisonfazit durchweg positiv aus denn unsere Mannschaft hatte sich von
Anfang an im oberen Tabellendrittel festgesetzt und lange Zeit um den Aufstieg mitgespielt
und das, obwohl sie von den Wertungszahlen her eher im unteren Drittel angesiedelt war.

Daher hält sich auch die Enttäuschung eher in Grenzen und es überwiegt die Erkenntnis sich
in einer starken Verbandsligagruppe mehr als gut geschlagen zu haben und die Vorfreude auf die
kommende Saison nach der Sommerpause !