Erste Runde der ersten Mannschaft

Am letzten Sonntag, dem 30.10.2018, startete - nach dem erfolgreichen Start der "Zwoten" - auch unsere erste Mannschaft in die neue Saison. Der Plan und das Soll: Die Saison soll sportlich erfolgreich verlaufen, so erfolgreich, dass wir oben mitmischen können.

Das Ist: Temporäre Bruchlandung!

Es begann damit, dass nur zwei von drei Autos ins Ziel gelangten. Jonas Egel (mit Beifahrer Markus Mrochen) blieb mit seinem Auto mit Steuer-Ketten-Schaden auf halben Weg liegen. Dank Pannenservice und Leihwagen schafften die zwei es im Laufe des Tages wieder zurück nach Solingen - aber natürlich Riesenaufwand für
Jonas, der sein Auto in einer Werkstatt in Oberhausen zurücklassen musste.    

Zwei kampflose Partien können wir in der Verbandsliga nicht kompensieren, auch nicht bei den Schachfüchsen in Kempen.

Chronologisch:
11:00 Uhr   0,0:1,0 kampflos Jonas
11:00 Uhr   0,0:2,0 kampflos Markus

11:50 Uhr   0,5:2,5 Helmut Busse
Helmut spielte gegen die Pirc-Ufimzew-Verteidigung (B07), konnte aber nichts aus der Eröffnung herausholen. In der Endstellung steht Schwarz harmonischer und hat bequemeres Spiel. Das Remis - zwar zu einem frühen Zeitpunkt - geht stellungsgemäß voll in Ordnung.

12:30 Uhr   1,0:3,0 Peter Martino-Groß
Die neue Mode, das Londoner System, wird gegen alle Lebenslagen - slso auch gegen Peters Grünfeld - aufs Brett gebracht (Damenbauernspiel D02). Warum Computer-Programme (Fritz, Stockfish und Komodo) die Endstellung alle mit 0.00 bewerten, ist mir persönlich unklar, die angegebenen Varianten sind ellenlang. Aber da auch Peter
und sein Gegener meinen, die Stellung ist ausgeglichen...Remis.

12:38 Uhr  2,0:3,0 Dirk Pohle
Wiener Partie (C29), des Gegners Dame gerät am Damenflügel ins Abseits, Dirk entwickelt einen starken Angriff am Königsflügel in dessen Abschluss Schwarz eine Figur verliert. Das Endspiel hätte der Gegner noch mal etwas spannender machen können, aber erstens hat er das nicht und zweitens hätte ihm das letztlich auch nichts genutzt.

12:40 Uhr  2,5:3,5 Stefan Hakenberg
Auch Stefan musste gegen das Londoner System (Damenbauernspiel D02) anspielen, was er aber sehr dynamisch anging, Sein Gegner stand dem aktiven Spiel nicht nach und auch hier kam - wie bei Peters Partie auch - g4 aufs Brett mit dem König in der Mitte. Für Außenstehende erwies sich die Stellung mit zeitgleich mehreren hängenden Türmen doch als sehr unübersichtlich. Stefan und sein Gegner wussten aber, was sie taten und so endete die muntere Partie in ein ungleichfarbiges Läuferendspiel...remis.

14:00 Uhr  2,5:4,5 Georgios Vranidis
Jorgo musste mit Schwarz gegen seinen eigenen Lieblingsaufbau im Sizilianer spielen, gegen das geschlossene System (B23). Ja, gegen den geschlossenen Sizilianer zu spielen - gegen den Grand-Prix-Attac gar - ist hart. Man muss immer aufpassen, dass einem nicht die eigene Königsstellung um die Ohren fliegt. Auch hier bekam Weiß
einen starken Angriff, der ihm letztlich - mit ein wenig Stellungsglück hierbei - ein paar Mehrbauern einbrachte.

14:30 Uhr 2,5:4,5 Stefan Speck
Hin und her, hin und her, mal stand Stefans Gegner besser, mal wieder Stefan, dann wieder andersrum.
Dann wäre es tatsächlich doch noch remis gewesen (durch Dauerschach von Weiß, ansonsten Matt von Schwarz
oder Turmgewinn). Wäre die Partie nicht verloren gegangen, dann hätten wir einen halben Punkt mehr gehabt.
Hätte uns aber auch nichts mehr genützt...Eröffnung: Altindisch A53.

Der nächste Mannschaftskampf in der Verbandsliga ist am 14.10.2018 um 10:00 Uhr bei uns.
Gegner im Gerhard-Berting-Heim wird dann der Düsseldorfer SV 1 sein.